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Ferdinand Hofheinz

Ferdinant HofheinzNachdem Friedrich Malsch aufgrund seines Wegzuges nach Weingarten die Vereinsführung nicht mehr übernehmen  konnte, wählten die Mitglieder Ferdinand Hofheinz zu ihrem neuen Vorsitzenden. Bei dieser Wahl wußte man natürlich noch nicht, daß Ferdinand Hofheinz dieses Amt nur wenige Jahre innehaben konnte. Nach seiner Wahl zum  Bürgermeister war es ihm nicht mehr möglich, auch im Verein in verantwortlicher Stelle tätig zu sein. Während seiner  Vereinsführung hatte das Vereinsleben an Kontinuität nichts eingebüßt. In dieser Zeit waren noch die Auswirkungen des  1. Weltkrieges und die sich anbahnenden Schwierigkeiten durch die Geldentwertung zu bewältigen. Arbeiten und Aufgaben, die aber der Verein gut meistern konnte. Gesanglich war man unter der Leitung des Dirigenten Adolf Fichtner recht aktiv sowohl innerhalb der Gemeinde wie auch über die Heimatgrenzen hinaus. Großen gesanglichen Erfolg hatte man 1922 beim Gausängerfest in Karlsruhe. Im Jahr 1923 bei der Generalversammlung wurde für den Vorsitzenden und  gleichzeitigen Bürgermeister Ferdinand Hofheinz ein neuer Vorsitzender gewählt. In der Vereinschronik ist aber im Jahre 1946 Ferdinand Hofheinz erneut verzeichnet. Nach dem 2. Weltkrieg durfte die Vereinsführung nur von Männern übernommen werden, die durch den Krieg politisch unbelastet waren. So stellte sich Ferdinand Hofheinz mit seinem Namen erneut zur Verfügung, ohne aber die eigentlichen Führungsaufgaben selbst auszuüben.